Meditation: Entspannung für Körper und Seele

Nachdem über Jahrhunderte in unserem Kulturkreis hauptsächlich in Klöstern meditiert wurde, ist es heutzutage schon fast Bestandteil des normalen Lebens geworden auf irgendeine Weise zu meditieren. Mit der wachsenden Beliebtheit fernöstlicher Traditionen wie Buddhismus und Yoga im Westen, haben auch die entsprechenden Meditationsformen Eingang in unsere Kultur gefunden.

Wirkung der Meditation

Meditation bedeutet, dass man seine zerstreuten Gedanken und Sinne fokussiert oder aus der äußeren Welt zurückzieht, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Dazu gibt es eine Menge verschiedener Techniken und Traditionen. Sehr bekannt sind die Zen Meditation oder ZaZen, die Transzendentale Meditation, Achtsamkeitsmeditationen, taoistische Meditationen (kleiner Energiekreislauf) sowie Tantra- oder Yoga-Meditationen.
Meist gibt es dabei ein sogenanntes Meditationsobjekt, auf das man sich konzentriert, um die Gedanken zu beruhigen. Das kann der eigene Atem sein, ein bestimmter Körperteil, ein Punkt auf den man schaut oder ein Gedankliches Mantra, das man immer wiederholt. Die Wirkung einer solchen Meditation ist oft die gleiche: der Atem verlangsamt sich, die Gedanken beruhigen sich, der Körper entspannt sich. Wenn man eine Viertelstunde meditiert, fühlt man sich erfrischt und ausgeruht. Außerdem kann regelmäßige Meditation zu bedeutsamen Veränderungen im Körper führen, wie das vor allem für die Transzendentale Meditation nachgewiesen wurde: der Blutdruck wird gesenkt, der Cholesterinspiegel wird gesenkt, das Risiko für Herzkrankheiten wird vermindert und die Stimmung verbessert sich.
Meditation als Weg zur Spiritualität und zu Gott

Das eigentliche Ziel von Meditation besteht in vielen Traditionen darin, wieder in Kontakt zu seiner Seele und damit zu Gott oder spirituellen Ebenen zu kommen. Durch die Reise nach Innen, die beginnt, wenn man die Aufmerksamkeit von der äußeren Welt und seinen Sinnen abzieht, schwingt man auf einer höheren Ebene und kann sich so der spirituellen Ebenen bewusst werden, die zu subtil sind, um im Alltag wahrgenommen zu werden. In der Stille der Meditation kann man einen besseren Draht zur eigenen inneren Weisheit finden und sich göttlich inspirieren lassen. Wenn man diese gewonnenen Einsichten in sein Leben integriert, wird es eher den Bedürfnissen der eigenen Seele entsprechen und erfüllter werden.

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